Apostel Dirk Schulz besucht die Gemeinde

Am Mittwochabend, dem 30. Juli 2014, durfte die Gemeinde Varel zum ersten Mal direkt ihren neuen Apostel Dirk Schulz erleben, der am Anfang problemlos zugab, von Varel eigentlich noch nie etwas gehört zu haben. Umso überraschter – angenehm überrascht – zeigte er sich angesichts des schönen renovierten Gotteshauses und der „schönen“ Gemeinde.

Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Apostel auf den Altarspruch der Gemeinde ein: „Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein“, Röm. 8, 31. Er machte deutlich, welch eine wunderbare und gewaltige – eben göttliche – Zusage dieses Wort für die Gemeinde und letztendlich für jeden ist: Was auch immer dir im Leben begegnet, in welcher Form auch immer, in welcher Bedrohlichkeit und wie besorgniserregend auch immer – Gott ist mit dem, der mit ihm ist, und damit alle Macht, alle Bewahrung und alle Sicherheit: Du bist geborgen in der Hand deines allmächtigen Vaters.

Dann diente der Apostel mit dem Wort aus Markus 9, V. 33-35: „33 Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er daheim war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt? 34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Größte sei. 35 Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener.“
Im Schwerpunkt seines Dienens appellierte er an alle, sich immer wieder zu fragen: „Gefällt das dem Herrn Jesus, gefällt das dem himmlischen Vater, was wir so untereinander „verhandeln“, besprechen und erörtern oder auch lästern, beurteilen und verurteilen – vor allem im Bezug auf den anderen, den Bruder, die Schwester. Jeder möge sich immer bewusst sein, was er vom anderen nicht nur denkt, sondern auch spricht, erzählt und verbreitet. Gerade auch hier gelte es immer wieder den Aufruf des Stammapostels zu beachten: Mit Liebe ans Werk.

Apostel Schulz bedankte sich herzlich für die liebevolle Aufnahme durch die Geschwister und für die musikalischen Beiträge der Sänger und Spieler. Jetzt wisse er, was Varel ist. Die „Abschiedstour“ dauerte entsprechend länger, denn nicht nur die Kinder waren von seiner Nähe und Herzlichkeit begeistert.