Vareler Lesenacht

Eine bengalische Spiel- und Lesenacht

Schon lange war sie geplant gewesen – und endlich fand sie statt: die Vareler Lesenacht. Acht Kinder und Helen, Christian und Klaus trafen sich am 9. November um 18:00 Uhr in der Vareler Kirche zu einer ereignisreichen Nacht.

Der Mehrzweckraum auf der Empore wurde zu einem Nachtlager umfunktioniert, und die Mamas und Papas, die ihre Kinder brachten, hatten einiges an mobilem Bettzeug mit gebracht, damit ihre Kinder es schön bequem hatten.
Nach dem gemeinsamen Abendbrot ging es zunächst auf Schatzsuche. Das heißt, wer bei einer kleinen Orientierungsrallye rund um die Kirche (im Dunkeln mit Taschenlampe) alle Antworten heraus fand, bekam den Plan ausgehändigt, auf dem der Schatz eingezeichnet war, und durfte sich aus einer Schatztruhe etwas aussuchen.
Jonas aus Heidmühle hatte seine Gitarre und einige Lieder mit gebracht, die dann auch fleißig und mit Begeisterung gesungen wurden.
Ein weiteres Highlight kam anschließend zum umjubelten Einsatz: Eine liebe Mutter hatte hundert bunte Klicklichter gespendet, die begeistert und mit viel Fantasie und Einfallsreichtum zu bengalischen Spielen benutzt wurden.
Zu fortgeschrittener Stunde ging’s ans Vorlesen, und Geschichten von Meerjungfrauen und wilden Drachen, von Einhörnern und anderen seltsamen Wesen und auch schon eine weihnachtliche Geschichte von Selma Lagerlöff fanden aufmerksame Zuhörer.
Und als dann so langsam die Bettruhe eingeläutet wurde, machten nur die Wenigsten von dem Angebot Gebrauch, nach dem gemeinsamen Gebet unter der Bettdecke mit der Taschenlampe noch ein wenig im Lieblingsbuch zu lesen.
Schon früh am Morgen waren die ersten wieder wach, aber mit Spielen im Ämterzimmer und Kirchenerkundung im Schlafanzug (sprich: Versteckspielen) ließen sie die anderen (vor allem Helen und Christian) noch ausschlafen, bis Klaus mit dem Frühstück kam.

Als die Eltern um 10:00 Uhr ihre Kinder wieder abholten, gab es ein einstimmiges Urteil: große Klasse, bald noch einmal.