Gemeinde feierte wunderbares Jubiläumsfest

90 Jahre Gemeindegeschichte, einige Wochen Planung und Vorbereitung für zwei wunderbare „Feiertage“ – das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Die Jubiläumsfeier der Gemeinde Varel begann am Samstag, dem 11. August, um 16:00 Uhr. Schon vorher machten Fahnen und ein Schriftband auf dieses besondere Wochenende aufmerksam.

Gleich um 16:00 Uhr fanden sich erste Gäste ein zur Besichtigung unserer Kirche und zu informativen Gesprächen bei Kaffee und Plätzchen.

Die eigentliche Feierstunde fand vor vollem Haus statt. Chor- und Orchester, Marten und Hannelore und unser Vorsteher präsentierten Gemeindeleben und Gemeindegeschichte. Ein gut gelaunter Bürgermeister Wagner brachte ein Grußwort der Stadt Varel mit. Pastor Tom O. Brok als Vertreter der Vareler Ökumene begrüßte mit herzlichen Worten die Gemeinde Varel in der Ökumene und überreichte zwei gläserne Engel, die die evangelischen und katholischen christlichen Gemeinschaften symbolisierten. Zu einem ganz besonderen Beitrag hatte sich Pastor Edgar Rebbe aus Obenstrohe motivieren lassen: Mit dem Lied „What a wonderfull world“ erinnerte er an den Schöpfer und seine wunderbare Schöpfung. Weitere Gäste waren Vertreter der Baptisten-Gemeinde, der Hospizbewegung Varel und der Vareler Polizei von gegenüber. Ganz besonders freuten sich alle über den überraschenden Besuch unseres Bischofs Hartwig, den eigentlich alle erst zum Jubiläumsgottesdienst am Sonntag erwartet hatten.
Mit gemeinsam gesungenem „Irischen Segen“ und großem Beifall für die erlebte Stunde ging es dann über in den Sektempfang und Imbiss, bei dem viele wunderbare Leckereien gereicht wurden, bei dem es zu intensiven und langen Gedankenaustauschen in ökumenischem Geist zwischen allen Beteiligten und Gästen kam. Erst spät kamen hilfreiche Geschwister dazu, die Kirche wieder für den Sonntagsgottesdienst vorzubereiten.

Der Sonntag hatte einen ganz anderen Charakter. Mit besonders viel Orchester- und Chormusik fand um 10:00 Uhr der Jubiläumsgottesdienst mit unserem Bischof Hans-Werner Hartwig statt, der uns mit einem ganz aktuellen Wort aus einem Stammapostel-Gottesdienst diente: Johannes 12,49-50: „Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. Und ich weiß: Sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: Was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.“ Zum Anlass des Jubiläums passte der Appell des Stammapostels aus diesem Gottesdienst wunderbar: „Der wahrhaftige Glaube ist der Glaube, der auch in die Tat umgesetzt wird“.
Wie eine Heinzelmännchen-Armee schafften es fleißige Geschwister anschließend in kürzester Zeit, die Kirche „umzubauen“ für ein gemeinsames wunderbares Mittags-Festmahl – wie auch schon am Vorabend – perfekt organisiert und vorbereitet von unserer Helen.

So ging ein ereignis-, erlebnis- und segensreiches Jubiläums-Wochenende in schöner Harmonie zu Ende.